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Hochleistungsdieselmotor 20 KVD 25

- Aus der Geschichte des Dieselmotorenbaus und der Marine der DDR -

Herr Dipl.-Ing. Neundorf war an den Entwicklungsarbeiten zum Nachbau des Hochleistungsdieselmotors MB 511 von Mercedes-Benz unter der DDR-Bezeichnung 20 KVD 25 beteiligt. Aus seinen Erinnerungen und durch das Sichten des WTZ-Archivs konnte er über die vielen Probleme und Lösungen, die eine solche Aufgabe mit sich brachte, berichten.

Ein wesentlicher Punkt in seinen Ausführungen war die Zulieferindustrie der damaligen DDR, die von der Zerstörung durch den  Krieg geprägt war - wichtige Zulieferbetriebe lagen in der westlichen Besatzungszone, waren teilweise oder ganz als Reparationszahlung demontiert und viele Fachkräfte nicht mehr vorhanden.

Dennoch gelang es, bis zum Abbruch der Arbeiten viele Bauteile bis zur Serienfreigabe zu entwickeln. Für die restlichen Bauteile gab es zumindest Lösungswege, die aber leider nicht mehr zum Tragen kamen.

Durch diesen enormen Entwicklungsaufwand sind viele Strukturen im WTZ geschaffen worden, die bis heute wichtige Standbeine des WTZ darstellen.

Das Wissen und die Erfahrungen aus dieser Entwicklungstätigkeit flossen in viele spätere Entwicklungen des DDR-Motorenbaues ein.

Am Ende des Vortrages berichtete Herr Neundorf von der Erprobung des Schnellbootes „Forelle“. Als Antrieb dienten zwei Motoren vom Typ 20 KVD 25. Diese Motoren bestanden beim Abbruch der Entwicklung schon zum großen Teil aus Bauteilen der DDR-Produktion.

Einblicke in den 20 KVD 25

 

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