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Entwicklung eines Abschaltsystems für dieselbetriebene Grubenfahrzeuge bei plötzlichem Eintritt in eine explosionsfähige Atmosphäre

 

Zur Vermeidung der verheerenden Folgen unkontrollierter Methanverbrennungen im Motor dieselbetriebener Untertagefahrzeuge soll eine am Motor installierbare Einrichtung entwickelt werden, die beim spontanen Auftreten von Grubengas mit unzulässiger Konzentration den Motor abschaltet, oder das Anlassen verhindert. Kernstück des Versuchsmusters ist ein auf Methan sensibilisierter Festkörpersensor mit nachgeschaltetet Elektronik aus dem Sortiment eines Herstellers von Umweltsensortechnik. Das analoge Ausgangssignal wird von der Warn- und Stoppanlage des Fahrzeugs verarbeitet. Die lineare Übertragungskennlinie des Herstellers konnte nicht bestätigt werden.

 

Eine Software-Konfiguration ist beim Hersteller möglich. Die Parameter Totzeit und t90-Anstiegszeit des Signals bei Methanzufuhr sind mit 0,7 s und 3,9 s ausreichend. Im Serienprodukt soll die t90-Anstiegszeit kleiner , gleich 3 s sein. Die Konstanz der Ausgangsspannungen bei zyklischer Beaufschlagung mit konstanten Sprüngen der Methankonzentration ist nachgewiesen. Bei heftigem Wechsel von Luftfeuchtigkeit oder Temperatur wird kein Fehlalarm ausgelöst. Vorteile des künftigen Serienproduktes auf der Basis des Versuchsmusters gegenüber einem Mitbewerber sind ein einfacher und robuster Aufbau, geringe Abmessungen, Stromversorgung aus dem Fahrzeugakku und ein geringer Preis. Das neue Produkt ist ausschließlich auf den mobilen Untertageeinsatz zugeschnitten.

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