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Entwicklung eines Ansauggeräuschdämpfers für Strömungsmaschinen

 

Ziel des Vorhabens war es, ein Labormuster eines Ansauggeräuschdämpfers zu entwickeln, zu fertigen und zu testen, das den heutigen hohen Anforderungen sowohl an die akustischen und mechanischen Fähigkeiten als auch an die Wirtschaftlichkeit gerecht wird. Im Ergebnis einer Variantendiskussion wurde aus einer Vielzahl von erarbeiteten Lösungsvorschlägen eine Lösungsvariante ausgewählt und diese hinsichtlich der akustischen und mechanischen Werte optimiert. Dieser Dämpfer besteht aus einem Aluminium-Gussgehäuse, in dessen drei 120 Grad-Kammern je ein Dämmpaket aus vier miteinander verlöteten und mit Dämmmaterial belegten Formelementen eingesetzt wird. Radial verspannt werden diese Dämmpakete mittels eines über den gesamten Umfang gesetzten Lochbleches, welches zum Abschluss noch mit einer Filtermatte überspannt wird.
 

Nachdem das Labormuster einen Dauerschwingversuch absolviert hatte und dabei aufgetretene Schäden am Prüfling analysiert sowie konstruktive Änderungen vorgenommen waren, entstand ein zweites Labormuster. An diesem wurden sowohl schalltechnische Untersuchungen in einem Hallraum hinsichtlich des Schalldämpfungsvermögens, als auch Strömungsversuche auf einem ATL-Prüfstand hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegenüber Pumpstößen durchgeführt. Es musste festgestellt werden, dass das Labormuster zwar in Bezug auf zu erwartende Fertigungskosten, Einfachheit der Konstruktion, Masse und Wartungsfreundlichkeit den Vorgaben des Lastenheftes entspricht, allerdings das eingesetzte Dämmmaterial den Belastungen der im Versuch erzeugten Pumpstöße nicht standhalten konnte. Ein Einsatz des Ansauggeräuschdämpfers in der Praxis ist in der Form des zweiten Labormusters demzufolge nur unter Verwendung in sich stabilerer Dämmmaterialien möglich. Da solche derzeitig verfügbaren Materialien allerdings die im Lastenheft geforderte Temperaturbeständigkeit von 200 Grad C nicht aufweisen, sollte die Notwendigkeit dieser Forderung nochmals überdacht werden.

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